Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Frankfurt (Oder) blockiert!

Misslungener Auftakt für (Neo)naziveranstaltungsserie in Brandenburg / 120 (Neo)nazis scheitern nach wenigen hundert Metern an Blockaden

Mehrere hundert Menschen haben gestern in Frankfurt (Oder) gegen (Neo)nazis und rassistische Hetze protestiert. Hintergrund war ein Aufmarsch des so genannten „Freundeskreises Nord-Brandenburg“ der mit seinem Motto „Raus aus der EU –Brecht die Ketten, der Euro-Diktatur“ den Start einer ganzen Reihe thematisch ähnlicher Veranstaltungen der NPD markierte.

Blockade stoppte (Neo)naziaufmarsch.

Den 120, überwiegend aus Berlin, Sachsen-Anhalt und Brandenburg angereisten (Neo)nazis, setzten sich in Frankfurt (Oder) jedoch viele engagierte Menschen entschlossen entgegen, so dass der Aufzug überhaupt gar nicht erst vom geplanten Startpunkt, am Hauptbahnhof, beginnen konnte. Stattdessen wurden die (Neo)nazis über den Kiliansweg, die Gubener Straße, den Carthausplatz hin zum mit der Polizei vereinbarten Ausweichstartpunkt ihrer Veranstaltung geleitet. Dort warteten bereits der Lautsprecherwagen sowie die NPD Funktionäre Udo Voigt und Kaus Beier. Viel weiter ging es hier aber erstmal auch nicht, da am Carthausplatz Ecke Walter Korsing Straße, ungefähr 100m vom Aufmarsch entfernt, die Veranstaltungsroute der (Neo)nazis nämlich erneut spontan blockiert wurde. So blieb den (Neo)nazis nichts anderes übrig als noch einmal eine Stunde zu warten, ehe die Polizei einen Schleichweg Richtung Walter Korsing Straße sichern und den (neo)nazistischen Aufzug dort durch geleiten konnte. Doch wiederum gelang es entschlossenen Menschen die Straße zu blockieren und somit in der Walter Korsing Straße Ecke Steingasse den Aufmarsch endgültig zu stoppen. Daraufhin traten die (Neo)nazis nach 550 gelaufenen Metern entnervt den Rückmarsch zum Bahnhof an. Vorher hielt jedoch noch der ehemalige NPD Bundesvorsitzende Udo Voigt einen Redebeitrag. Außerdem initiierte der Brandenburger NPD Landesvorsitzende Klaus Beier eine kuriose Sitzblockade gegen die antifaschistische Blockade, um seine Leute offenbar bei Laune zu halten. Dies gelang aber nur bedingt. Gute Laune hatten hingegen vor allem die Blockierer_innen. Nach dem Auszug der (Neo)nazis aus Frankfurt (Oder) zogen 150 Menschen als Jubeldemo vom Hauptbahnhof spontan zum Platz der Republik.

Angriff auf (Neo)nazis in Fürstenwalde/Spree

Auf dem Bahnhof in Fürstenwalde soll es, gemäß Polizeiangaben, bereits bei der Anreise zum (Neo)naziaufmarsch zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen „Linken“ und „Rechten” gekommen sein. Wie auch Klaus Beier während des Aufmarsches dazu berichtete, seien dabei „15 Kameraden“ von „30 kriminellen Antifas“ angegriffen und verletzt worden.

Aufmärsche setzen sich fort

Am kommenden Samstag, den 31. März 2012, will die NPD unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ in Brandenburg an der Havel aufmarschieren. Dies gilt es ebenso zu verhindern. Antifaschist_innen planen deshalb im Rahmen eines „Antifaschistischen Aktionstages“ die (Neo)nazis in der Stadt zu stoppen. Aktuelle Informationen können hier: http://afn.blogsport.de abgefragt werden.

(Neo)nazis in Brandenburg an der Havel – ein aktueller Überblick

Recherche-Input des „Antifaschistischen Autor_innenkollektives Brandenburg/Havel und Umgebung“ zum geplanten NPD-Aufmarsch am 31. März 2012

Ein Jahr nach dem skandalösen Aufmarsch von ungefähr 250 Holocaustleugner_innen vor der JVA in Brandenburg an der Havel, plant die NPD erneut in der Havelstadt aufzumarschieren. Am 31. März 2012 wollen die Parteimitglieder und deren Sympathisant_innen dabei vom Hauptbahnhof, durch die Innenstadt, hin zum Altstädtischen Bahnhof laufen.
Das Motto der Veranstaltung lautet „Wir arbeiten – Brüssel kassiert“ und knüpft damit an die Kampagne „Raus aus dem Euro“ des Vorjahres an. Im Sommer und Herbst 2011 wurden in diesem Zusammenhang mehrfach Propagandaaktionen der NPD im gesamten Gebiet des Kreisverbandes Havel-Nuthe wahrgenommen. Auch dessen Ortsbereich Brandenburg an der Havel war davon betroffen.
Der diesjährige Aktionsgrad der Kampagne wurde jedoch offenbar explizit auf Landesebene ausgeweitet. Drei, der vier großen Städte im Land Brandenburg, wurden so für aufeinanderfolgende, thematisch ähnliche Märsche der NPD ausgewählt. Neben Brandenburg an der Havel, betrifft dies auch Frankfurt/Oder am 24. März 2012 und Cottbus am 12. Mai 2012.
Der hohe Stellenwert der Kampagne für die NPD spiegelt sich auch in der Organisierung wieder. In Flugblättern für den Aufmarsch in Brandenburg an der Havel wird der stellvertretende Landesvorsitzende der Partei, Ronny Zasowk aus Cottbus, als Verantwortlicher angegeben. Als Anmelder fungiert der Landesorganisationsleiter der NPD, Michel Müller aus Rathenow.

NPD Kreisverband Havel-Nuthe

Dennoch ist der NPD Landesverband bei der Organisierung der Veranstaltung auch auf die lokalen Parteistrukturen angewiesen. Insofern ist es für die Partei von Vorteil, dass Michel Müller auch Vorsitzender des regionalen Kreisverbandes „Havel-Nuthe“ ist und sich somit auch für Brandenburg an der Havel direkt verantwortlich sieht. Der Rathenower ist seit spätestens 2007 verstärkt in der ungefähr 25km südlich von seiner Heimatstadt gelegenen Havelstadt aktiv und hat hier bereits mehrere Kundgebungen und Aufmärsche durchgeführt. Für das Engagement in Brandenburg an Havel steht ihm vor allem Stefan Rietz aus Kloster Lehnin zur Verfügung. Rietz ist neben seiner Tätigkeit für den Kreisvorstand auch im Brandenburger Landesvorstand aktiv. Darüber hinaus wird er bei Aufmärschen häufig als Ordner eingesetzt. Müller und Rietz gehörten vor ihrem Engagement bei der NPD verbotenen (Neo)naziorganisationen an. Michel Müller war Mitglied der 2005 vom Brandenburger Innenministerium aufgelösten Vereinigung „Kameradschaft Hauptvolk“. Zu dem saß er wegen Beihilfe zum versuchten Mord mehrere Jahre im Gefängnis. Stefan Rietz ist wegen der Fortführung der seit 2000 verbotenen Organisation „Blood&Honour“ gerichtsbekannt. Er gilt auch als Führungskader der inzwischen inaktiven „Aktionsgruppe Potsdam-Mittelmark“. Sowohl Müller als auch Rietz haben, aufbauend auf ihrer eigenen Vergangenheit eine gute Verbindung zu den derzeit aktiven Vereinigungen der so genannten „Freien Kräfte“ und beziehen diese auch in das Parteileben mit ein.

NPD Ortsbereich Brandenburg an der Havel

Für den seit April 2011 existierenden NPD Ortsbereich in Brandenburg an der Havel wurde so beispielsweise Franz Poppendieck von den „Nationalen Sozialisten Premnitz“ als Ortsgruppenleiter eingesetzt. Bisher allerdings mit wenig Erfolg. Der zwischenzeitlich in Potsdam wohnhafte Poppendieck ist erst seit Januar 2012, kurz nach der Trennung von seiner Lebensabschnittsgefährtin, wieder aktiv. Am 14. Januar 2012 fuhr er gemeinsam mit weiteren (Neo)nazis aus Brandenburg an der Havel zu einem Aufmarsch nach Magdeburg und am 13. Februar 2012 nach Dresden. Auch im Brandenburger Stadtbild ist Poppendieck erst in jüngster Zeit wieder öfter zu bemerken, wenn er Antifa-Plakate oder Sticker abreißt.
Als Adjudanten stehen ihm zurzeit vor allem Patrick Huber und Andy Lehmann nahe. Beide nahmen in der Vergangenheit an (Neo)naziaufmärschen in Magdeburg, Lehmann im Jahr 2010, Huber in 2012, teil, wurden zu „Vernetzungstreffen“ der NPD eingeladen und waren bei Propagandaaktionen in Brandenburg an der Havel beteiligt. Lehmann und Huber spionierten auch bei einem antifaschistischen Solikonzert im Brandenburger „Haus der Offiziere“ und versuchten dort Fotos von den Konzertbesucher_innen anzufertigen. Sie wurden aber entdeckt und des Saales verwiesen.


Freie Kräfte Brandenburg/Havel

Patrick Huber ist, neben seinem Engagement für die NPD, mindestens auch Sympathisant der „Freien Kräfte Brandenburg/Havel“. Während des (Neo)naziaufmarsches am 14. Januar 2012 in Magdeburg trug er beispielsweise das Banner dieser Vereinigung.
Erstmals traten die „Freien Kräfte Brandenburg/Havel“ bereits am 7. Februar 2009 im Rahmen eines (Neo)naziaufmarsches in Brandenburg an der Havel in Erscheinung. Hier hielt der Gruppensprecher Danielo Meyer einen Redebeitrag für die Vereinigung.
In Dessau-Roßlau wurde dann am 12. März 2011 erstmals das Spruchband der „Freien Kräfte Brandenburg/Havel“ gezeigt. Dort wurde das Banner allerdings von Dennis Wendt und dem Rathenower Nazibarden Thomas Lange alias „Preussen.wut“ sowie weiteren (Neo)nazis aus Brandenburg an der Havel getragen, die sich in der Vergangenheit auch für die lokalen NPD Strukturen engagierten.

Freie Kräfte Ost

Danielo Meyer und Dennis Wendt traten zudem während der (Neo)naziaufmärsche in Neuruppin am 9. Juli und am 24. September 2011 als Sympathisanten der „Freien Kräfte Ost“ (FKO) in Erscheinung. Diese Vereinigung sah sich im vergangenen Jahr, laut inzwischen abgeschalteter Internetseite, vor allem in Wittstock/Dosse und Brandenburg an der Havel verortet. Während der Aufmärsche in Neuruppin wurde zudem durch ein entsprechendes Banner darauf hingewiesen.
Belege für Aktivitäten der „Freien Kräfte Ost“ in Brandenburg an der Havel wurden im Jahr 2011 vor allem in Form von Farbanschlägen an Gebäuden festgestellt. An einem Dönerstand sprühten (Neo)nazis die mit „FKO“ signierte Parole „Gute Heimreise“.
Zuletzt wurde am 7. März 2012 ein Vertreter der Linksjugend SOLID durch ein Aktivisten der „Freien Kräfte“ in Brandenburg an der Havel gezielt tätlich angegriffen und bedroht (Siehe: http://www.youtube.com/watch?v=5GItkbyJl6k).

Hooligans des FC Stahl Brandenburg

Neben NPD und „Freien Kräften“ existiert in Brandenburg an der Havel auch ein stark (neo)nazistisch geprägtes Hooliganmilieu. Deren Protagonisten traten in der Vergangenheit vor allem als Anhänger der Vereine FC Stahl Brandenburg, BFC Dynamo und Lazio Rom auf. Ein Großteil dieser Personen war bereits Anfang der 1990er Jahre im (neo)nazistischen Milieu aktiv und machte sich bereits zu dieser Zeit durch brutale Gewaltakte sowie durch die Verbreitung von (neo)nazistischer Propaganda einen Namen. Obwohl Einzelpersonen immer noch bei (Neo)naziaufmärschen mitlaufen, gelegentlich den Arm zum „Deutschen Gruß“ („Hitlergruß“) erheben und auch Kontakte zu NPD Funktionären wie Michel Müller oder Stefan Rietz pflegen, versucht der Großteil dieser Personen in erster Linie im Bereich des Türstehermilieus oder der organisierten Kriminalität „schnelles Geld“ zu machen. In diesem Zusammenhang entwickelt sich in Brandenburg an der Havel auch seit geraumer Zeit eine Ortsvertretung der Rockervereinigung „Red Devils“, die im benachbarten Sachsen-Anhalt bereits ehemalige Funktionäre des NPD Kreisverband Altmark sowie der „Freien Nationalisten Altmark-West“ in ihre Strukturen eingebunden haben.

Fazit:

Der NPD Landesverband kann für den Ablauf des Aufmarsches am 31. März 2012 in Brandenburg an der Havel auf eine gewisse Basisstruktur von Funktionären aus dem lokalen Kreisverband sowie dem Ortsbereich zurückgreifen. Ein Großteil der zu erwartenden Teilnehmer_innen der Veranstaltung wird jedoch von außerhalb des Stadt- und Kreisgebietes anreisen. Dabei ist nicht nur mit Parteimitgliedern und Sympathisant_innen zu rechnen, sondern auch mit Aktivist_innen aus den „Freien Kräften“ sowie Einzelpersonen aus dem (neo)nazistischem Hooliganmilieu. Insgesamt werden bis zu 250 (Neo)nazis, hauptsächlich aus den Bundesländern Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt, erwartet.
Gegen den (Neo)naziaufmarsch sind mehrere Protestaktionen geplant. Die Proteste sollen ab 10 Uhr in Brandenburg an der Havel beginnen.

(Neo)naziaufmarsch in Brandenburg an der Havel stoppen

Antifaschistischer Aktionstag gegen (Neo)naziaufmarsch am 31. März 2012 geplant

Am Samstag, den 31. März 2012, will die (neo)nazistische NPD wieder einmal in Brandenburg an der Havel aufmarschieren. Dazu sind verschiedene Protestaktionen geplant. Die Zivilgesellschaft plant Gegenaktivitäten im innerstädtischen Bereich, aktionsorientierte Antifaschist_innen sind eingeladen sich direkt dem Aufmarsch entgegenzustellen.

Situation in Brandenburg an der Havel

Das (neo)nazistische Milieu tritt seit Mitte der 2000er Jahre wieder verstärkt in Brandenburg an der Havel in Erscheinung.
Waren in den 1990er Jahren vor allem brutale Gewaltübergriffe und Straßenterror an der Tagesordnung, ist in jüngster Zeit, vermutlich aus Imagegründen, ein Taktikwechsel hin zu hauptsächlich propagandistischen Aktionen zu bemerken. Die NPD hat sich nämlich seit geraumer Zeit in Brandenburg an der Havel eingenistet und versucht durch Aufmärsche, „Stammtische“, „Mahnwachen“ oder sonstige Propagandaaktionen Sympathisant_innen zu agitieren, mit ihnen die bestehende Ortsgruppenstruktur auszubauen und bei den nächsten Wahlen in Stadtparlament und Landtag einzuziehen.
Das besondere Engagement der bundesweit aktiven (Neo)nazipartei in der Stadt ergibt sich dabei aus strategischen Gesichtspunkten. Brandenburg an der Havel ist Namensgeberin ihres Bundeslandes und deren drittgrößte, kreisfreie Stadt.
Günstig für die NPD wirkte sich hier bisher die zu passive Auseinandersetzung in der Bürgerschaft mit den (neo)nazistischen Tendenzen im Stadtkreis aus. Auch Stadt und Polizei sind in der Regel bemüht die Problematik nicht zu thematisieren, obwohl die Organisierung des (neo)nazistischen Milieus zunimmt.

(Neo)nazis stoppen

Am 31. März 2012 werden sich die (neo)nazistische NPD und ihre Sympathisant_innen aus den „Freien Kräften“ ab 12 Uhr an einem Brandenburger Bahnhof sammeln und dann, so ihr Plan, in die Stadt einmarschieren.
Dabei soll vorgeblich, ähnlich wie bei den geplanten Märschen am 24. März in Frankfurt/Oder und am 12. Mai in Cottbus, der Forderung nach der Abschaffung der europäischen Währungseinheit Nachdruck verliehen werden. Tatsächlich geht es hier aber, neben völkisch motivierter Kritik an der EU-Politik, wahlstrategischen Erwägungen und blanken Populismus, um propagandistische Versuche der Aufpolierung des angeschlagenen Parteiimages nach der Aufdeckung der Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) sowie um die Etablierung als vermeintlich seriöse Protestpartei.
Dies gelingt der NPD und ihren Sympathisant_innen aber nicht, wenn sich ihnen am 31. März entschlossen in den Weg gestellt wird und zudem endlich damit begonnen wird dauerhafte Konzepte gegen den (Neo)nazismus in Brandenburg an der Havel umzusetzen.

Antifaschistischer Treffpunkt am 31. März

Da der NPD mehrere Bahnhöfe als Aufmarschpunkt und dementsprechend auch unterschiedliche Routen zur Wahl stehen, kann im Moment noch kein verbindlicher Treffpunkt für antifaschistische Gegenaktivitäten genannt werden. Dies ist erst in den nächsten Tagen möglich. In jedem Fall empfiehlt es sich bis spätestens 10:00 Uhr in der Stadt zu sein. Aktuelle Informationen zum Stand der Gegenmobilisierung werden unter

http://afn.blogsport.de

veröffentlicht.
Es wird darum gebeten auf weitere Bekanntmachungen zu achten!
Der momentan beworbene Startpunkt des (Neo)naziaufmarsches ist der Brandenburger Hauptbahnhof. Er dürfte am 31. März zumindest als Schleusungspunkt eine wichtige Funktion erfüllen.

Mobi-Flyer zum Download:

Mobi-Flyer

Protestaktionen gegen kommende (Neo)naziaufmärsche im Überblick:

24. März 2012 – Frankfurt/Oder, Infos: kein-ort-fuer-nazis

31. März 2012 – Brandenburg an der Havel, Infos: afn

01. Mai 2012 – Wittstock/Dosse, Infos: inforiot

12. Mai 2012 – Cottbus, Infos: cottbus-nazifrei

Linksjugend Aktivist von (Neo)nazi angegriffen

Gewalttätiger Übergriff in Brandenburg an der Havel

Ein Aktivist der Linksjugend [’solid] ist heute in Brandenburg an der Havel von einem mutmaßlichen (Neo)nazi tätlich angegriffen und leicht verletzt worden. Der Täter schlug dem 24 jährigen Mann dabei ins Gesicht. Zudem versprühte der Angreifer Reizgas in die Augen des Opfers und drohte ihm weitere Gewalt an. Der Übergriff fand am helllichten Tag in der Plauer Straße statt. Gegen den Angreifer wurde Anzeige erstattet. Der Täter ist als Sympathisant der so genannten „Freien Kräfte“ in Brandenburg an der Havel bekannt.

Totschläger zeigt noch immer keine Reue

Naziskin Sascha Lücke tötete vor 16 Jahren Sven Beuter in Brandenburg an der Havel / Trotz langjähriger Haftstrafe keine Distanz von (neo)nazistischer Gesinnung

Sascha Lücke macht keinen Hehl aus seiner Gesinnung. Auf seinem Facebookprofil (1.) finden sich zahlreiche aktuelle Fotos, auf denen er sich öffentlich zum (neo)nazistischen Milieu bekennt. Offenbar selbstangefertigtes Foto zeigen Teilnehmer_innen eines (Neo)naziaufmarsches am 26. März 2011 in Brandenburg an der Havel, auf anderen Bildern post der betont kurzhaarige Lücke als Oldschool-Naziskin mit eindeutigen Bekennershirts. Auch seine Tattoos die er freimütig der Öffentlichkeit preisgibt drehen sich um Germanenkult und die symbolisch vielfach im (neo)nazistischen Milieu verwendete so genannte „Schwarze Sonne“. Auf seinem Rücken hat sich Lücke zudem den Slogan „No Remorse“ eintätowieren lassen.
„No Remorse“ (engl. „Keine Reue“) ist nicht nur der Name einer englischen Naziskinband, die während einer (neo)nazistischen Konzertveranstaltung im Jahr 1992 auf dem Marienberg in Brandenburg an der Havel aufgespielt hat, sondern auch ein Bekenntnis. Denn „keine Reue“ zeigt Sascha Lücke offenbar gegenüber der Tat, die einem Menschen vor 16 Jahren das Leben gekostet hat.

Tötung von Sven Beuter

Am 15. Februar 1996 zog der bullige Naziskin Sascha Lücke betrunken durch Brandenburg an der Havel. In der Havelstraße traf er dabei – wohl eher zufällig – auf den schmächtigen Punk Sven Beuter. Sofort ließ Lücke seinem Hass, der offenbar aus einer „diffusen faschistischen Weltanschauung“ (2.) resultierte, freien Lauf, schlug und trat brutal auf den hageren Mann mit den gefärbten Haaren ein. Sven Beuter erlitt dadurch u.a. Hirnquetschungen, mehrere Schädelfrakturen, schwere Verletzungen der inneren Organe sowie diverse Knochen- und Rippenbrüche. Er lag in einer Blutlache von einem halben Meter Durchmesser. Neben ihm verlief eine blutrote, ungefähr 50 m lange Schleifspur im Schnee.
Sven Beuter verstarb wenige Tage später. Lücke wurde von zwei Bürgern gestellt und der Polizei übergeben. Das Landgericht Potsdam verurteilte ihn zu mehreren Jahren Haft. Geläutert scheint er davon jedoch nicht zu sein.

Lücke in der Schweiz

Lücke lebt, gemäß eigener Auskunft (3.), heute in Zürich (Schweiz). Einzelne Fotos auf seinem Facebook-Profil belegen zumindest einen temporären Aufenthalt dort. Unter anderem posiert Lücke vor einem Wahlplakat der nationalkonservativen „Schweizerischen Volkspartei“ (SVP) mit den Slogan „Masseneinwanderung stoppen!“. Andere Fotos zeigen ihn, neben denen in Nazipose, auch in Brandenburger Polizeiuniform, fröhlich bei der Handwerksarbeit und auf einem neuen Motorrad. Unglücklich scheint er nicht zu wirken. Und Reue braucht Sascha Lücke dort offenbar nicht zu zeigen. Zürich ist weit weg von Brandenburg an der Havel. Lücke grüßt von dort mit ausgestrecktem Mittelfinger.

Quellen:

(1.) http://www.facebook.com/profile.php?id=1254217926
(2.) Landgericht Potsdam
(3.) wie (1.)

Gedenkkundgebung in Brandenburg an der Havel

Ungefähr 70 Menschen gedachten Sven Beuter und bekannten sich gegen (Neo)nazismus

Im Rahmen einer Kundgebung haben gestern ungefähr 70 Menschen in Brandenburg an der Havel an Sven Beuter gedacht. Der damals 23 jährige Punk wurde am 15. Februar 1996 von einem (Neo)nazi angegriffen, brutal zusammengeschlagen und getreten. Wenige Tage später verstarb Sven Beuter an den Folgen seiner schweren Verletzungen.
Die gestrige Kundgebung fand an dem Ort statt, wo Sven Beuter vor 16 Jahren blutüberströmt gefunden wurde. Hier ist eine Gedenkplatte eingelassen, die an den brutalen Angriff erinnert.

Redebeiträge von VVN und AFN

In Redebeiträgen des Vereines der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und des Antifaschistischen Netzwerkes [AFN] wurde darauf hingewiesen, dass die (neo)nazistische Ideologie die Hauptursache für diesen und weitere brutale Angriffe sowie auch für die aktuell diskutierten Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) war. „Individuen“ spielen im (Neo)nazismus „keine Rolle“, so ein AFN-Sprecher. Für (Neo)nazis zähle nur das Volkskollektiv. „Abweichler oder Angehörige anderer ´Völker´“ werden in der (neo)nazistischen Ideologie deshalb als „Schädlinge“ des „rassisch definierten Volkskörpers verunglimpft und deshalb mit brutalsten Mitteln bekämpft“, so der AFN-Vertreter weiter. Ein Sprecher des VVN sah den Tod von Sven Beuter vor allem als Angriff auf „Linke“ und kritisierte deshalb auch die derzeitige konservative Bundesregierung. Mit ihrer Polemik gegen die Partei „Die.LINKE“ werde polarisiert und Feindbilder geschaffen.

(Neo)nazistische Parolen gegen die Kundgebung

Für das lokale (neo)nazistische Milieu schien hingegen gestern schon der Gegner festzustehen. An mehreren Stellen im Stadtgebiet, so auch an einem Hauseingang unmittelbar neben der Gedenkplatte für Sven Beuter, waren Farbanschläge mit dem Slogan „AFN zerschlagen“ angebracht worden. Ernstzunehmende Erwägungen dies auch in die Tat umzusetzen, wurden aber gestern nicht bekannt. Lediglich zwei Späher der (neo)nazistischen Vereinigung „Freie Kräfte Brandenburg/Havel“ wurden beobachtet, als sie die Gedenkveranstaltung aus der Ferne auskundschafteten. Dennoch sei in Brandenburg an der Havel „einiges in Bewegung“, so ein AFN Sprecher während seines Redebeitrages. „(Neo)nazistische Organisationen“ treten demnach vermehrt in Erscheinung und „versuchen durch Hasspropaganda ein Klima der Angst zu erzeugen“. „Mehrere hundert Holocaustleugner_innen“, so der Vertreter der AFN weiter, durften sich allein im vergangenen Jahr „ohne Protest der Stadt versammeln“, während die Oberbürgermeisterin einige Tage später auf „einem mit Reichskriegsflagge geschmückten Motorrad“ posierte.

Statt Passivität der Stadt, Engagement der Bürger_innen

Das sehr passive und teilweise unbedarfte Verhalten der Stadt in der Auseinandersetzung mit dem (Neo)nazismus in Brandenburg an der Havel setzte sich auch bei der gestrigen Gedenkveranstaltung fort. Eine offizielle Delegation zur Teilhabe am Gedenken von Sven Beuter war nicht erschienen. Auch die Oberbürgermeisterin oder eine entsprechende Vertretung war nicht anwesend.
Dafür legten Vertreter_innen der Partei Die.LINKE, des Vereins der Verfolgten des Naziregimes (VVN) und des Antifaschistischen Netzwerkes [AFN] Blumen und Kränze an der Gedenkplatte für Sven Beuter nieder und bekannten sich gemeinsam mit vielen anderen Bürger_innen eindeutig gegen (Neo)nazismus.

Sven Beuter unvergessen!

Gedenkkundgebung am 15. Februar in Brandenburg an der Havel

Am 15. Februar 2012 erinnern wir im Rahmen einer antifaschistischen Kundgebung an Sven Beuter. Der 23 jährige Punk wurde vor sechzehn Jahren zum wiederholten Male Opfer eines (neo)nazistischen Überfalls. Ein (Neo)nazi griff Sven Beuter am Abend des 15. Februar 1996 an und verletzte ihn dabei durch brutale Schläge und Tritte schwer. Zu den erlittenen Verletzungen des Zusammengeschlagenen bzw. Zusammengetretenen zählten u.a. Hirnquetschungen, mehrere Schädelfrakturen, schwere Verletzungen der inneren Organe sowie diverse Knochen- und Rippenbrüche. Das Opfer lag in einer Blutlache von einem halben Meter Durchmesser. Neben ihm verlief eine blutrote, ungefähr 50 m lange Schleifspur im Schnee. Am 20. Februar verstarb Sven Beuter an den Folgen seiner schweren Verletzungen.
Der Angriff wurde damals von zwei Zeugen beobachtet, die den (neo)nazistischen Gewaltverbrecher auch stellten. Er wurde einige Monate später rechtskräftig zu einer Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt.


Mordlust aus ideologischen Gründen

Der Mord an Sven Beuter steht beispielhaft für einen unverblümt sozialdarwinistischen Ausdruck der (neo)nazistischen Ideologie, dem allein in den letzten 22 Jahren mehr als 150 Personen zum Opfer fielen. Die aktuell aufgedeckten Anschläge des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) zeigen zudem mit welch hohem Organisationsgrad und welch tiefer Menschenverachtung gemordet wird.
In der (neo)nazistische Ideologie spielen Individuen keine Rolle, sie müssen sich dort einem fiktiven Volkskollektiv unterordnen. Abweichler oder Angehörige anderer „Völker“ werden hingegen als Schädlinge dieses rassisch definierten Volkskörpers verunglimpft und deshalb auch mit brutalsten Mitteln von (Neo)nazis bekämpft.

Gedenkveranstaltung am 15. Februar

Foto: Sven Beuter

Den Ort des tödlichen Angriffs auf Sven Beuter, in der Havelstraße, markiert heute eine bronzene Tafel, die anlässlich seines elften Todestages in den Boden eingelassen wurde. An dieser wollen wir uns am Mittwoch, den 15. Februar 2012, um 18.00 Uhr versammeln um dem Ermordeten würdevoll zu gedenken.
Gleichzeitig soll unser Erinnern auch eine Mahnung sein. (Neo)nazimus muss bereits im Ansatz entschiedener bekämpft, damit Tote vermieden werden.
Vor allem in jüngster Zeit mehren sich in Brandenburg an der Havel Veranstaltungen und Aktionen des (neo)nazistischen Milieus, bei denen bereits die Saat für neuen Hass gelegt wurde. Noch wird ein „Aufstand“ nur symbolisch gefordert und beispielsweise Dönerstände „nur“ mit Farbe angegriffen. Wie weit darf sich das lokale Milieu hier aber noch radikalisieren, bis endlich reagiert wird?
Wir rufen deshalb am 15. Februar 2011 zu einer antifaschistischen Kundgebung auf und laden alle interessierten Menschen dazu ein, die Veranstaltung als klares Bekenntnis gegen (Neo)nazis und ihre verbrecherische Ideologie wahrzunehmen.

Break the Silence!

Neue Infobroschüre zu (Neo)naziaktivitäten in Brandenburg an der Havel verteilt

Am vergangenen Samstag machten engagierte Bürger_innen auf dem Neustädtischen Markt in Brandenburg an der Havel durch die Verteilung einer neuen Infobroschüre mit dem Titel „Break the silence!“ auf die kontinuierlichen (Neo)naziaktivitäten in der Stadt aufmerksam.

Die elfseitige Dokumentation listet, beginnend in den 1990er Jahren, eine Vielzahl von (Neo)nazis durchgeführten Aktionen, begangenen Delikten und verübten Verbrechen auf, die den Eindruck hinterlassen, dass in Brandenburg an der Havel ein günstiges Klima für das (neo)nazistische Milieu herrsche. Auffällig dabei ist die starke Zunahme von Propagandaaktivitäten bei einer gleichzeitig rückläufigen Zahl der Gewaltstraftaten. „Dies“, so die Verfasser_innen der Broschüre, hänge „mit dem zunehmenden Engagement der NPD zusammen“. Diese (neo)nazistische Organisation setze „im Zuge ihres Strukturaufbaus auf ein vermeintlich friedliches Image, dass sie jedoch bei Betrauung mit politischer Verantwortung – gemäß ihrer Programmatik – ablegen wird.“ Tatsächlich würde dann die „Gewalt“ in „Unrechtsgesetze“ verpackt und quasi legalisiert. „Der“ momentan „rückläufige Trend bei Gewaltdelikten“ verleite „somit zu einem Trugschluss“.

Dutzende der neuen Broschüren wurden am vergangenen Samstag an interessierte Menschen verteilt. Einige Angesprochene schienen jedoch der mit Quellen belegten Auflistung nicht zu trauen. Sie beriefen sich auf die etablierten Medien, in der über derartige Dinge kaum oder nur herunterspielend berichtet wird. Erst im Dezember titelte beispielsweise die Lokalausgabe einer großen Tageszeitung, dass es in Brandenburg an der Havel zwar (Neo)nazis gäbe, jedoch „keine feste(n) Nazi-Struktur(en)“ bekannt seien, obwohl lokale Antifaschist_innen in den Vormonaten immer wieder auf Aktivitäten der NPD Ortsgruppe sowie örtlicher „Freier Kräfte“ hinwiesen. Ein alternatives Informationsangebot durch die Bereitstellung der neuen Broschüre war deshalb unbedingt erforderlich.

Mit Hilfe der Dokumentation wird jedoch nicht nur informiert, sondern auch zu „einem gemeinsamen, präventiven und auch aktiven Handeln gegen den (Neo)nazismus in Brandenburg an der Havel“ aufgerufen. „Probleme werden nicht gelöst, indem sie ausgesessen werden, es sind Herausforderungen, denen wir uns souverän stellen und diese dann natürlich auch bewältigen müssen“, so die Verfasser_innen der Broschüre.

Am 15. Februar 2012 findet übrigens um 18.00 Uhr in der Brandenburger Havelstraße eine Gedenkveranstaltung für den im Jahr 1996 von einem (Neo)nazi ermordeten Sven Beuter statt.

Download Broschüre „Break the Silence!“ (PDF 524 kB)

Endlich umdenken!

(Neo)nazis aus Brandenburg an der Havel marschierten in Magdeburg mit

Geht es nach dem öffentlichen Meinungsbild in Brandenburg an der Havel hätte sich die Szene am Hauptbahnhof gestern gar nicht passieren dürfen. Organisierte (neo)nazistische Strukturen sind offiziell in der Stadt nicht bekannt oder sollen nicht erkannt werden. Dennoch versammelten sich bis zu 20 (Neo)nazis unter Vorsitz des Brandenburger NPD Ortsbereichsleiters Franz Poppendieck am Hauptbahnhof und fuhren gemeinsam mit Gleichgesinnten aus anderen Städten per Bahn nach Magdeburg. Dort fand am gestrigen Tage einer der größte (Neo)naziaufmärsche in der Bundesrepublik statt.

Um sich in Magdeburg entsprechend in Szene zu setzen führten die Brandenburger (Neo)nazis sogar diverse Devotionalien mit, die unübersehbar die Herkunft, der sich dazu bekennenden präsentierte. So trat beispielsweise die mitgereiste Vereinigung „Freie Kräfte Brandenburg/Havel“ mit eigenem Banner in Erscheinung. Andere Brandenburger (Neo)nazis aus der Reisegruppe trugen wiederum unübersehbar schwarze Fahnen mit der Aufschrift des Heimatortes.

Offenbar ist das (neo)nazistische Milieu in Brandenburg an der Havel doch nicht so inaktiv wie manch eine/r in der Vergangenheit vermutete. Und auch der NPD Ortsbereich, bzw. dessen offizieller Ortsbereichsleiter scheint nach wie vor aktiv zu sein.

Vielleicht bietet diese Tatsache aber auch eine Chance, nämlich die, endlich den zunehmenden (Neo)nazismus in der Stadt nicht mehr tot zu reden, den Schleier der Ignoranz fallen zu lassen, das Übel an der Wurzel zu packen und langfristige Konzepte dagegen zu erarbeiten.

Erfolgreiches Solidaritätskonzert in Brandenburg an der Havel

Dreistelligen Betrag für Blockierer_innen von Neuruppin zusammengerockt

Am vergangenen Freitag hatte das Antifaschistische Netzwerk [AFN] zu einem Solidaritätskonzert nach Brandenburg an der Havel geladen, um mit Freund_innen und Genoss_innen das Jahr abzuschließen und gleichzeitig Gelder für anstehende Prozesse gegen Antifaschist_innen zu sammeln. Hintergrund hierfür sind Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft gegen mehr als 300 Menschen, die am 24. September 2011 in Neuruppin zeitweise eine (Neo)naziaufmarsch blockierten.

Für die musikalische Untermalung des Abends waren Bands mit unterschiedlichen Stilen geladen, die den Wünschen eines buntgemischten Publikums entsprachen. „Pion“ überzeugten so beispielweise mit ihrem emotionalen Crossover-Stil und „Drunken Skunks“ wiederum mit ihrem leichten Ska Rhythmen. Tone Down bedienten dagegen mit ihrem kraftvollen Beat die Hardcore-Fraktion bevor die beiden Hip Hop Acts „Tapete“ und „VMR“ den Saal endgültig zur Wallung brachten.

Ungefähr 170 Menschen führte das Konzert zusammen und hinterließ überwiegend positive Eindrücke. Auch die Blockierer_innen von Neuruppin können sich freuen, ihnen wird eine dreistellige Summe als Unterstützung zur Bewältigung der Prozesskosten zu Gute kommen.

Interessiert zeigten sich auch viele Konzertbesucher_innen an der Arbeit von AFN. Der vielfach zu hörende Zuspruch zu den durchgeführten Aktionen und Veranstaltungen sowie zum Erscheinen der Recherchebroschüre war nicht überhörbar. Er verlieh Kraft für die Herausforderungen im kommenden Jahr.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei der Jukufa e.V., den Allgemeinen Studierenden Ausschüssen, dem SOLID Landesverband, den Gewerkschaften VER.DI und GEW, dem DGB sowie allen anderen Unterstützer_innen, die das Konzert ermöglicht hatten.